Plus zwölf Prozent im ersten Halbjahr: Die Sorge vor einer höheren Inflation lässt die Immobilienpreise steigen. Trotzdem bleiben Wohnungen als Geldanlage attraktiv.

Trotz seit Jahren steigender Preise bleiben Immobilieninvestments im Fokus. Erst vor wenigenWochen hat der offeneImmobilienfonds Swiss Life EuropeanLiving ein Projekt mit 113 Wohnungenin der Leopoldauer Straße in Wien-Floridsdorf gekauft. Und es sind keineswegs nur große Fonds und Versicherungen, die bei Immobilien zuschlagen.Auch bei der privaten Vorsorge spieltder Kauf einer Vorsorgewohnung oderdie Beteiligung an einem Bauherrenmodell eine immer größere Rolle.

„Vieleunserer Kundinnen und Kunden sehendie Immobilie auch als attraktive Wertanlage in Kombination mit breit gestreuten Investment- und Vorsorgelösungen“, bestätigt Christoph Obererlacher,Geschäftsführer des FinanzberatersSwiss Life Select Österreich, den Trendzum Immo-Investment.Die durch die Corona-Lockdownsverursachten wirtschaftlichen Turbulenzen haben die Preise für Wohnungen,Häuser und Grundstücke zuletzt steigenlassen – noch stärker als schon in denvergangenen Jahren (siehe Grafik). Füreinen zusätzlichen Push hat die Sorge vor einem Anziehen der Inflation gesorgt. 3,1 Prozent betrug die Teuerung nach Schätzung der Statistik Austria im August, getrieben vor allem durch stark gestiegene Energiepreise. Betrachtet man den „Miniwarenkorb“, der lebensnäher einen wöchentlichen Einkauf abbildet, liegt die Teuerung im Jahresvergleich bei über sechs Prozent – das lässt bei vielen die Alarmanzeige für Geldentwertung aufleuchten.

INDEXMIETE ALS INFLATIONSSCHUTZ.

Die Folge: Immer mehr Geld wird in Immobilien angelegt, die als sicherer Hafen gelten. Laut  Wohnimmobilienpreisindex der Oesterreichischen Nationalbank stiegen die Preise für neue und
gebrauchte Wohnungen sowie Einfamilienhäuser im ersten Halbjahr 2021 um rund zwölf Prozent. Niko Schüler wundert das nicht: „Durch indexierte Mieten bieten Vorsorgewohnungen einen intelligenten Inflationsschutz. Steigt die Inflation, steigen die Mieteinnahmen automatisch mit“, sagt der neue
Head of Real Estate von Swiss Life Select Österreich, „durch anhaltende Niedrigzinsen ist die Immobilie weiterhin ein attraktives Investment und ein zentraler Erfolgsfaktor für die finanzielle Lebensplanung“.

EIN KLICK ZUM FINANZÜBERBLICK

Mit Schüler und seinem Team hat der Finanzberater sein Angebot um mehrere Immobilienservices erweitert: von der Bewertung über die Finanzierung bis zum Kauf oder Verkauf einer Immobilie.
Über das neue Kundenportal „FiLiP“ – das steht für Financial Life Planner – werden 95 Prozent aller in Österreich angebotenen Immobilien abgebildet. Über einen Suchfilter kann gezielt gesucht werden, ein integriertes Bewertungstool hilft bei der preislichen Einschätzung der konkreten Immobilie.


Was über FiLiP auch möglich ist: Auf dieser Plattform können Konten und Depots bei verschiedenen Banken, laufende Kredite und Versicherungsverträge zusammengeführt werden, für Immobilien gibt es zudem eine aktuelle Bewertung. Ein Dashboard ermöglicht einen Gesamtüberblick über Vermögens- und Geldangelegenheiten auf einen Klick.

„Viele reden von Digitalisierung, wir setzen sie ein, um unseren Kundinnen und Kunden einen exzellenten Service zu bieten“, so Niko Schüler. „Wir beraten entlang des Lebenszyklus, dabei steht stets das Kundenbedürfnis im Mittelpunkt. Mit unserem neuen Immobilienservice können wir Kundinnen und Kunden zukünftig noch besser dabei unterstützen, die richtige Entscheidung zu treffen, sei es, den Traum der eigenen vier Wände wahr werden zu lassen, oder eine passende Immobilie für die Veranlagung zu finden“, begründet Christoph Obererlacher die Erweiterung des Serviceangebots. „Damit unterstützen wir unsere Kunden zukünftig mit einem noch breiteren Angebot an Möglichkeiten, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.“ Abwarten und zuzusehen, wie die Kaufkraft geringer wird, sei bei negativer Realverzinsung jedenfalls keine sinnvolle Strategie.