Barrierefreies Wohnen, mobile Pflege oder betreute Wohnformen – im Alter werden die Wohnbedürfnisse neu definiert. Je früher man an die Zukunft denkt, desto besser sichert man die eigene Selbstbestimmung und Zuversicht im Alter ab. Dazu zählt auch die finanzielle Vorsorge.

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Laut einer aktuellen Umfrage (siehe Grafik oben) möchte der Großteil der österreichischen Bevölkerung im Alter zu Hause wohnen. Von denen, die lieber alleine wohnen, wünschen sich 26 Prozent aller Österreicher einen mobilen Pflegedienst und 22 Prozent eine Betreuung durch die eigene Familie. In der Altersgruppe 50plus steigt die Attraktivität von mobilen Pflegediensten auf 34 Prozent, während die der Betreuung durch die eigene Familie auf 20 Prozent sinkt.

Pensionäre

Für die Finanzierung des Wohnens im Alter gibt es viele Instrumente. Als Grundregel gilt: Man sollte frühzeitig planen und sich mit effizienten Anlage- und Vorsorgelösungen eine gute Ausgangslage schaffen. Wer also das Alter im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung verbringen will, sollte sich überlegen,
inwieweit die Wohnsituation altersgerecht und barrierefrei ist. Braucht es Adaptierungen, stellt sich die
Frage, wie sinnvoll und machbar diese sind. So kann man im Notfall noch rechtzeitig einen Wechsel des Wohnorts vornehmen, was in manchen Fällen kostenminimierend wirkt.  

Der Schlüsselbegriff für ein altersgerechtes Wohnen in den eigenen vier Wänden heißt bekanntlich Barrierefreiheit. Wohnexperten und –berater verstehen darunter im Kern die Ebenerdigkeit, den Bewegungsfreiraum und das Bad.  

Werden diese Punkte gut geplant, erleichtert das nicht nur das eigene Leben im Ruhestand, sondern auch das der Betreuenden, egal ob Angehörige oder mobiler Pflegedienst. Auch wenn man den Lebensabend bei den eigenen Kindern oder Enkeln verbringen kann, gilt es frühzeitig darüber nachzudenken und gemeinsam zu planen. Zentral für ein reibungsloses Zusammenleben ist, dass es keine nennenswerte zusätzliche  finanzielle Belastung für die Angehörigen gibt.    

Pensionäre

Über die Barrierefreiheit sollte man sich nicht den Kopf zerbrechen müssen, wenn man die Varianten „Betreutes Wohnen“, „Altenheim“, „Seniorenresidenz“ oder auch das „Winterquartier im Süden mit mobiler Pflege“ favorisiert.  Auch hier sollte man sich genau über sämtliche Möglichkeiten und Angebote  informieren. Die Preise und inkludierten Dienstleistungen können nämlich laut Experten durchaus sehr weit
auseinanderklaffen.      

Zwar steuern die Bundesländer für gewisse Maßnahmen etwas bei, die Förderungen sind aber in der Höhe begrenzt und an gewisse Voraussetzungen geknüpft. In Wien beispielsweise muss ein Förderwerber  mindestens 60 Jahre alt sein und darf mitsamt der im Haushalt wohnenden Personen ein gewisses Einkommen nicht überschreiten. Wer privat vorsorgt, kann die Wohnsituation und –form hingegen  unabhängig und selbstbestimmt an die Bedürfnisse des Alters anpassen und sein Heim nach dem neuesten Stand der Technik und mit allen Annehmlichkeiten ausstatten.

Doch nicht nur für den Fall eines Umbaus macht es Sinn, sich frühzeitig finanziell abzusichern. Eine entsprechende Vorsorge ermöglicht auch, einen allfälligen Pflege- oder sonstigen Betreuungsbedarf optimal
abzudecken. Hierfür gibt es verschiedene Lösungen: Private Pflegeversicherungen unterscheiden sich sowohl bei der Prämienhöhe als auch bei den inkludierten Leistungen. Eine Kapitallebensversicherung garantiert stabile Geldleistungen in der Pension und sichert im Todesfall die Angehörigen finanziell ab. Darüber hinaus lässt sich mit Aktienfonds oder dem Investment in eine Immobilie vorsorgen. Manch einer verliert bei der Vielfalt an möglichen Produkten sowie Versicherungsprämien und ‑leistungen den Überblick. Ein  Finanzdienstleister wie Swiss Life Select unterstützt im persönlichen Gespräch dabei, die individuell
passende Lösung für ein selbstbestimmtes Leben und Wohnen im Alter zu finden. Überlassen Sie Ihre Zukunft nicht dem Zufall, sondern planen Sie rechtzeitig, wie Sie Ihr Leben bis ins hohe Alter sorgenfrei gestalten möchten!

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