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Jung und plötzlich Familie – was nun?

Egal, ob man eine Familiengründung plant oder unerwartet Nachwuchs bekommt: Ein Kind bedeutet eine Menge zusätzliche Verantwortung, auch in finanzieller Hinsicht. Sich mit seiner Finanzplanung zu beschäftigen, schafft Spielraum und sorgt für ein unbeschwertes Leben als Familie.

Da sich die Kosten etwa für Lernunterlagen, Freizeitausgaben und durch steigende Bedürfnisse der Kinder mit zunehmendem Alter erhöhen, sollte man mit einem gut durchdachten Finanzplan vorsorgen. Finanzdienstleister helfen dabei, sich für Eventualitäten zu wappnen.

Warum macht es besonders Sinn, sich mit der Finanzplanung zu beschäftigen, wenn man ein Kind erwartet? Neben direkten Kosten etwa für Kleidung, zusätzliche Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Medikamente und Ausgaben für Ausbildung und Freizeit, fallen mit Kindern auch indirekte Kosten an, die man bedenken muss. So kann es wegen der Kinderbetreuung zu Verdienstausfällen kommen. Oftmals kann auch der geplante Karriereweg nicht eingeschlagen werden.

Außerdem hängt die Antwort auf die Frage, welche zusätzlichen Kosten durch ein Kind entstehen, stark von den Rahmenbedingungen ab, in die es geboren wird. Muss etwa der Wohnraum vergrößert werden, oder reicht die bestehende Wohnung aus, um den Bedürfnissen einer Familie mit Kind gerecht zu werden? Gibt es in der direkten Umgebung Betreuungseinrichtungen und Schulen, oder muss künftig auch in zusätzliche Mobilität etwa durch ein größeres oder gar zusätzliches Auto investiert werden?

Da es eine Erhebung durch die öffentliche Hand seit mehr als 50 Jahren nicht mehr gegeben hat, kommen die aktuellsten Berechnungen von der Volkshilfe. Darin geht sie im Jahr 2018 von monatlichen Kosten von rund 625 Euro pro Kind aus.  Davon entfällt fast die Hälfte auf die materielle Versorgung (Wohnen, Kleidung, Lebensmittel), rund ein Drittel fließt in die Bildung (Lernunterlagen, Nachhilfe etc.), der Rest wird für die Gesundheitsvorsorge, Körperpflege und „soziale Teilhabe“ aufgewendet.

Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) wiederum stellte in einer Studie 2003 fest, dass ein AlleinerzieherInnen-Haushalt pro Kind etwa ein Drittel mehr Einkommen benötigt, um seinen Lebensstandard halten zu können: „AlleinerzieherInnen brauchen etwa 520 Euro zusätzliches Einkommen pro Monat und Kind, um die Kinderkosten auszugleichen und das Wohlfahrtsniveau gegenüber einem Single aufrecht zu erhalten. In einem Zwei-Erwachsenen-Haushalt sind es rund 480 Euro gegenüber einem Zwei-Erwachsenen-Haushalt ohne Kind“, stellte das Wifo fest.

Zwar können werdende Eltern je nach Situation und Anspruchskriterien mit öffentlicher Unterstützung rechnen. Diese decken aber nicht die gesamten Kosten ab. Um seinen Kindern trotzdem die bestmöglichen Chancen bieten zu können, sollte auf eine sorgfältige Finanzplanung gesetzt werden. Ein Financial Planner bietet nicht nur mit einer Übersicht über unterschiedlichste Vorsorge-, Anlage- und Finanzierungsmodelle Unterstützung. Er hilft auch dabei, diese optimal auf die individuelle persönliche Situation und wirtschaftliche Ausgangslage abzustimmen. So schafft man die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben mit finanzieller Zuversicht und kann sich unbeschwert auf das neue Leben als Familie freuen.

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