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12-h-Tag: Erhöhtes Burn-Out-Risiko durch 12-Stunden-Arbeitszeitregelung

29.08.2018

Psychotherapeutin: Gesundheitsgefährdung am Arbeitsplatz steigt nach acht Stunden Arbeitszeit an. Studie: Nur 16 % der erwerbstätigen Österreicher haben für den Fall der Berufsunfähigkeit vorgesorgt! Durch eine Berufsunfähigkeit kann eine Versorgungslücke von rund EUR 900 entstehen.

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Der Countdown läuft! Am 1. September 2018 tritt die neue Arbeitszeitregelung in Kraft. Eine Gesetzesänderung, die gesundheitliche Folgen haben kann, weiß auch Medizinerin, Psychotherapeutin und Unternehmensberaterin Dr. Irene Kloimüller: „Die Risiken für Gesundheitsgefährdung, Unfallgefahr und Fehlerhäufigkeit nehmen durch Ermüdung nach ungefähr acht Stunden Arbeit zu. Hinzu kommt, dass psycho-vegetative Beschwerden mit Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit ansteigen und bei längerer Belastung zu einer niedrigeren Arbeitsbewältigungsfähigkeit führen. Dies steigert das Risiko für einen krankheitsbedingten, vorzeitigen Berufsausstieg.“

Erhöhtes Burn-Out-Risiko durch 12-Stunden-Arbeitszeitregelung

Etwa 450.000 Österreicher waren 2017 aufgrund einer Berufsunfähigkeit vorzeitig in Pension.* Doch nur 16 Prozent der erwerbstätigen Österreicher haben für den Fall der Berufsunfähigkeit vorgesorgt. Das geht aus einer aktuellen marketagent.com-Umfrage im Auftrag von Swiss Life Select hervor. Bei internen Erhebungen zeigt sich ein ähnliches Bild: Nur jeder dritte Kunde erkennt die Notwendigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Warum sie dennoch keine Versicherung abschließen?

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„Ein Grund könnte sein, dass viele glauben, die Hauptursache für Berufsunfähigkeit seien Unfälle“, sagt Christoph Obererlacher, CEO von Swiss Life Select Österreich. Und dafür haben viele eine Unfallversicherung abgeschlossen. Tatsächlich sind die häufigsten Ursachen für einen vorgezogenen Pensionsantritt psychische Erkrankungen (37 %) und Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (24,5 %) und Erkrankungen des Herz- Kreislauf-Systems (10,5 %).                                                                                             

Finanzielle Einbußen von rund 900 Euro

Im schlimmsten Fall führt die Berufsunfähigkeit zu einer Frühpensionierung. „Eine Pensionierung aufgrund von Berufsunfähigkeit ist nicht selten mit Einkommenseinbußen verbunden“, erklärt Christoph Obererlacher. Sollte eine Person zum Beispiel ein Monatseinkommen von EUR 1.974 beziehen, würde die daraus berechnete Berufs- beziehungsweise Invaliditätspension bei durchschnittlich EUR 1.027 liegen. Das entspricht einem Minus von EUR 908.

„Mit einer Versorgungslücke von rund EUR 900, kann der gewohnte Lebensstandard nicht aufrechterhalten werden. Generell gilt: Je früher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger ist die Prämie. Beim Abschluss einer Versicherung gegen Berufsunfähigkeit sollte man aber nicht nur auf die Prämie achten, sondern auch auf das Kleingedruckte. Einige schließen bestimmte Ursachen (etwa Burn-out) aus“, ergänzt Obererlacher.

Work-Life-Airbag“ für alle Fälle

„Genau wie bei der Alterspension dürfen sich die Menschen beim Thema Berufsunfähigkeit nicht ausschließlich auf die staatliche Unterstützung verlassen, sondern müssen Eigeninitiative ergreifen und sich privat absichern. Insbesondere für junge Familien oder Job-Starter ist es empfehlenswert, eine private Berufsunfähigkeitsversicherung als zusätzlichen ‘Work-Life-Airbag‘ abzuschließen. So ist sichergestellt, dass im Ernstfall der gewohnte Lebensstandard weitgehend erhalten werden kann“, so Obererlacher. 

Swiss Life Select setzt dabei auf die individuellen Bedürfnisse seiner Kunden. Die Financial Planner des Unternehmens können in persönlicher Abstimmung mit dem Kunden aus einer konkurrenzlosen Bandbreite von Produktvarianten die passenden Lösungen für jede Lebens- und Finanzsituation zusammenstellen.

 

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