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GfK-Studie - Lebensmomente

06.12.2016

Mit 18 Jahren fängt das Vorsorgeleben an!

Laut Prognosen wird bis 2030 jeder vierte Österreicher über 65 Jahre alt sein. Mit der steigenden Lebenserwartung wächst die Anforderung, rechtzeitig vorzusorgen - die Österreicher wollen dabei je nach Lebensphase andere Schwerpunkte setzen, hat eine Studie ergeben. Individuelle Vorsorge ist angesagt, denn viele sind um die Solidarität zwischen Jung und Alt besorgt.

Wien, am 06.12.2016 – Wer im Alter finanziell abgesichert sein möchte, um ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben führen zu können, sollte besser heute als morgen mit der Vorsorge beginnen. Das richtige Alter, um mit einer lebensbegleitenden Vorsorge zu beginnen, liegt für 72 Prozent der Österreicher mit dem ersten Job zwischen 18 und 30 Jahren. Das ergab eine von Swiss Life Select Österreich beauftragte GfK-Studie. Als notwendigste Produkte in der Berufseinstiegsphase werden die Firmenpension (64 %), private Berufsunfähigkeits- (57 %) und Unfallversicherung (52 %) sowie die private Pensionsvorsorge (48 %) gesehen.


Vorsorgewünsche bei Nachwuchs, Heirat, Haus & Pension
Im Falle einer Heirat verändert sich das ideale Vorsorge-Portfolio nach Meinung der Befragten: Jeweils 28% denken an eine Lebensversicherung sowie an Immobilienbesitz. Ebenfalls wichtig: eine private Pensionsvorsorge (24%) sowie eine private Unfallversicherung (19%). Sehr ähnlich sind die Vorstellungen bezüglich finanzieller Absicherung, wenn Nachwuchs in der Familie erwartet wird. Geht es darum, einen gemeinsamen Hausstand zu gründen, stellen sich 54% der Befragten Eigentum darunter vor. 31% geben an, dass in dieser Phase eine Lebensversicherung wichtig ist, 26% denken an Wertpapiere und ebenfalls 26% an eine private Pensionsvorsorge.
Älter werden hat heutzutage eine völlig neue Bedeutung. Die Jahre unmittelbar nach der Pensionierung gelten mittlerweile immer mehr als goldenes Alter. Die 75-Jährigen von heute sind so gesund wie vor fünf Jahrzehnten die 65-Jährigen. Welche Vorsorgeprodukte sollte man idealerweise in der Lebensphase des Pensionsantritts besitzen? Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass bei Pensionsantritt eine private Pflegeversicherung (37 %) gefolgt von einer privaten Pensionsvorsorge (26 %) mehrheitlich befürwortet werden.

Solidarität zwischen Jung & Alt in der Krise
Einer aktuellen Swiss Life-Befragung in Deutschland, Frankreich und der Schweiz zufolge, forderte eine überragende Mehrheit der Menschen mehr Solidarität zwischen Jung und Alt. Bemängelt wird eine fehlende Akzeptanz gegenüber der älteren Generation, gleichzeitig wirft man den "Veteranen" (66-79-Jährige) und "Babyboomern" (51-65-Jährige) vor, auf Kosten der nachfolgenden Generationen zu leben.


„Die Resultate dieser Studie wirft vor allem eine Frage auf: Saniert sich eine Generation zu Lasten der folgenden?“ so Christoph Obererlacher, CEO von Swiss Life Select Österreich. „Das heutige Pensionssystem beruht auf dem sogenannten Generationenvertrag: Die jeweils arbeitende Generation zahlt mit ihren Beiträgen die Bezüge der jeweiligen Pensionsgeneration. Das System hat aber einen gravierenden Mangel: Was aktuell erwirtschaftet wird, wird sogleich 'verfrühstückt'. Gefragt sind individuelle, an der jeweiligen Lebensphase angepasste Vorsorgestrategien! Nur so kann auch den jüngeren Generationen ein längeres, selbstbestimmtes Leben in Aussicht gestellt werden anstatt sie auf der finanziellen Bürde ihrer Vorgänger sitzen zu lassen."

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