Informationen zum Datenschutz

Diese Website nutzt Cookies für ein besseres Benutzererlebnis. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

GfK-Studie

13.11.2014

GfK-Studie: 66% der Österreicher rechnen mit persönlicher Krise – doch fundierte finanzielle Vorsorge ist noch immer ein Stiefkind

Nur 6% hatten noch nie belastende Wendepunkte im Leben
• Nur 13% suchen professionelle Hilfe – auch in finanziellen Fragen
• Grundsätzlich defensives Vorsorgeverhalten
• Financial Planning: rechtzeitige, langfristige und ganzheitliche Vorsorge

Fast alle Österreicher hatten in ihrem Leben schon belastende Wendepunkte, und zwei Drittel rechnen mit weiteren solchen. Eine repräsentative Studie der GfK im Auftrag von Swiss Life Select bei 1.000 Befragten zeigt, dass den Österreichern trotzdem die Vorbereitung auf solche absehbaren persönlichen Krisen und die finanzielle Vorsorge durchaus schwer fällt. Dabei ist mit Financial Planning ein Vorsorgemodell vorhanden, das die finanzielle Zukunftsplanung langfristig und ganzheitlich für alle denkbaren Wendepunkte im Leben ermöglicht und damit eine fundierte Grundlage für Planung und Entscheidung ermöglicht.

Wendepunkte im Leben, die durchaus belastend sein können wie etwa Jobverlust, Krankheit/ Berufsunfähigkeit oder Pensionierung, sind für gut zwei Drittel der Österreicher zwar Fixpunkte, mit denen sie auch für die Zukunft rechnen. Die Bewältigung solcher erwarteten krisenhaften Verän- derungen ist aber für viele eine offene Frage. So sagen 58% im Blick auf frühere persönliche Krisen, sie hätten “irgendwie versucht, daraus das Beste zu machen”; 30% haben sich an Familie und Freunde gewandt, nur 13% haben professionelle Hilfe gesucht, etwa zu finanziellen oder psychologischen Herausforderungen. Es sprechen nur 49% davon, solche Wendepunkte erfolgreich gemeistert zu haben.

Negative Wendepunkte als Anstoß zur Vorsorge
Gerade negative Wendepunkte stellen oft gleichermaßen finanzielle wie seelische Herausforderun- gen dar. So haben 67% einen Todesfall im persönlichen Umfeld als eine solche Belastung wahrgenommen, 55% den eigenen (ungeplanten) Jobverlust, und 32% den Auszug der eigenen Kinder.

Dabei steigt mit zunehmendem Alter das Bewusstsein für den Wert professioneller Begleitung: Die Hilfe von Familie und Freunden wird dann weniger wichtig. 49% der Unter-19jähriger suchen sie, hingegen nur mehr 26% der Über-50jährigen. Im Gegenzug steigt die Bedeutung solcher externer Hilfe sukzessive an: von 0% bei der jüngsten Gruppe auf bis zu 19% (Gruppe 50-59 Jahre).

Als Schlussfolgerung sieht Christoph Obererlacher, als Vorsitzender der Geschäftsführung von Swiss Life Select als Auftraggeber der Studie: “Die professionelle Begleitung – und noch wichtiger: die Vorbereitung – für dramatische Einschnitte im Leben ist in Österreich noch ein Stiefkind in der persönlichen Wahrnehmung. Man leistet sich für das Auto eine Kaskoversicherung, aber für das eigene Leben mit all seinen Wechselfällen ist systematische und von außen unterstützte Planung und Vorbereitung offenbar noch ein eher fremder Gedanke.”

Interessante Detailergebnisse zu Vorsorge-Motiven
Die wichtigsten Motive, sich generell mit Vorsorge zu beschäftigen, sind der Wunsch nach Halten des aktuellen Lebensstandards - auch im Ruhestand - sowie das Vorsorgen für schwierige Situationen, die möglicherweise kommen könnten (jeweils 58%, Mehrfachnennungen möglich). Deutlich dahinter rangiert der Wunsch, angesichts steigender Lebenserwartung (für 35%) bzw. längerer Lebensarbeitszeit (für 33%) einfach möglichst früh mit der Vorsorge zu beginnen.

Noch vielfältiger wird das Bild, wenn man in verschiedenen Altersgruppen nach den Gründen fragt, warum Vorsorge als persönlich wichtiges Thema gesehen wird:

  • Die Absicht, durch Vorsorge den Lebensstandard auch in der Pension ohne Einschränkungen halten zu können, ist mit 72% am meisten bei den Unter-19jährigen vertreten.
  • Auch der Einsicht, dass man so früh wie möglich mit der Vorsorge beginnen soll, stimmen die Jüngsten mit 59% am meisten zu.
  • Das Verständnis dafür, dass man aufgrund der künftig längeren Berufszeit auch für die eigene Gesundheit (und damit Arbeitsfähigkeit) vorsorgen sollte, ist dagegen in den mittleren Jahrgängen (30-49 Jahre) am stärksten ausgeprägt (47% bzw. 44% Zustimmung).
  • Das Vorbild anderer Menschen im persönlichen Umfeld als motivierender Faktor ist dagegen gering und noch am ehesten bei den Über-60jährigen mit 18% Zustimmung ausgeprägt.

Menschen erkennen Probleme, doch in der Vorsorge dominiert “Kurzfrist-Denken”
Generell zeigt die Studie, dass sich die Österreicher im Blick auf die Zukunft offenbar in einem Zwischenstadium befinden. Man realisiert Unsicherheiten und Risiken, aber die richtigen Schlussfolgerungen lassen noch auf sich warten. Denn 86% der Befragten geben an, dass Vorsorge für sie “sehr” oder “eher wichtig” ist. Aktuell werden dafür zwar im Schnitt 230 Euro pro Monat beiseite gelegt (vom Sparbuch bis zur Privatpension). Aber deutlich mehr wäre möglich: So sind je nach Altersgruppe bis zu 49 Euro pro Monat zusätzlich für Vorsorge verfügbar, werden dann aber lieber doch anders verwendet, etwa für zusätzliche Konsumausgaben. Allgemein wird Vorsorge primär als finanzielles Thema wahrgenommen: 49% verbinden damit “Pension”, 41% “finanzielle Absicherung”. An Pflegevorsorge denken hingegen nur 6%, an die Vorsorge für eigene Arbeitsunfähigkeit gar nur 2%.

Dem entsprechend zeigen sich die Vorlieben bei den ganz konkreten Vorsorge-Angeboten. Für 73% der Österreicher ist Bargeld bzw. der sprichwörtliche “Notgroschen” wichtig, gefolgt von der Pensionsvorsorge (im weitesten Sinne) mit 57%. Die Vorsorge für andere durchaus realistische Szenarien rangiert deutlich weiter hinten: So finden nur 37% eine private Krankenversicherung wichtig und nur 22% eine Pflegeversicherung. Gefragt, wofür sie sich am liebsten absichern, antwortet nur 1% “gegen Verlust der Gesundheit/gegen Krankheit”. Selbst gegen den Verlust der eigenen Arbeitskraft würden sich nur 33% gerne absichern.

Parallel dazu verlaufen die Kriterien, nach welchen die Österreicher ihre Vorsorge-Entscheidungen treffen. Wichtigste Priorität ist das “Abwägen zwischen Kosten und persönlichem Nutzen aus der Vorsorge”, gefolgt von “Schutz für meine Familie” und “Kein bzw. geringes Risiko”. Diese Schwerpunkte deuten tendenziell auf eine kurzfristige und defensive Orientierung – und auch auf ein latentes Misstrauen gegenüber dem Thema Vorsorge an sich. Christoph Obererlacher dazu: “Dies sowie die von 29% der Befragten erhobene Forderung nach “Rücksicht beim Vorsorgen auf persönliche Lebensphasen” zeigen die Potenziale für eine umfassende Vorsorge und Begleitung auf, wie Swiss Life Select sie mit Financial Planning bietet.”

Lebensbegleitung in Sachen Vorsorge
Financial Planning ist ein umfassendes Beratungs- und Finanzplanungskonzept für die gesamte Lebenssituation eines Kunden und integriert alle Vorsorgethemen und Wendepunkte, die Teil der persönlich Zukunft sein könnten. Auf Basis eingehender Analysen werden dabei mögliche Vorsorge-Defizite in der näheren und fernen Zukunft identifiziert, gemeinsame Ziele für diese Punkte definiert und dann gemeinsam festgelegt, wo und mit welchen Vorsorgeprodukten entsprechende Absicherung geschaffen wird. “Diese Leistung wird bei Swiss Life Select von hoch qualifizierten Financial Plannern erbracht, die eine langjährige Erfahrung in der Kundenbetreuung mit entsprechender Aus- und Weiterbildung verbinden. Dazu wurde auch in Kooperation mit der Universität Klagenfurt ein eigenes Qualifizierungs-Programm entwickelt,” schließt Christoph Obererlacher.

Über Swiss Life Select Österreich

Swiss Life Select Österreich ist Marktführer unter den österreichischen Finanzberatern mit rund 110.000 Kunden mit laufenden Verträgen aus den letzten fünf Jahren. Als selbständige Vertriebspartner arbeiten in ganz Österreich rund 340 Berater. 98% sind Vermögensberater und 50% davon zusätzlich auch Versicherungsmakler. In der Swiss Life Select-Zentrale sind mehr als 70 Mitarbeiter tätig. 

Swiss Life Select Österreich ist Teil der international tätigen Swiss Life-Gruppe.
Die Swiss Life-Gruppe mit Sitz in Zürich ist ein führender europäischer Anbieter von umfassenden Vorsorge- und Finanzlösungen und geht auf die 1857 gegründete Schweizerische Rentenanstalt zurück. Die Swiss Life-Gruppe betreut mehr als 4 Mio. Kunden im Privat- und Firmenkundensegment, beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiter und zählt rund 4.500 lizenzierte Finanzberater. Die Kernmärkte sind die Schweiz, Frankreich und Deutschland. Darüber hinaus ist Swiss Life mit der Marke Swiss Life Select in Österreich, Tschechien, Polen, Schweiz und Deutschland präsent. Die Aktie der Swiss Life Gruppe notiert an der SIX Swiss Exchange.

Eine Reise durch die Swiss Life-Gruppe

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Publikation enthält spezifische in die Zukunft gerichtete Aussagen, wie etwa Aussagen, die die Begriffe «glauben», «voraussetzen», «erwarten» oder ähnliche Begriffe enthalten. Solche in die Zukunft gerichtete Aussagen können naturgemäß mit bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und weiteren wichtigen Faktoren verbunden sein. Diese können dazu führen, dass die Ergebnisse, Entwicklungen und Erwartungen von Swiss Life deutlich von denjenigen abweichen, die explizit oder implizit in den vorliegenden, zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben werden. Angesichts dieser Ungewissheiten wird der Leser darauf hingewiesen, dass es sich bei diesen Aussagen lediglich um Prognosen handelt, die nicht überbewertet werden sollten. Weder Swiss Life noch ihre Verwaltungsräte, Geschäftsführer, Führungskräfte, Mitarbeitenden oder externen Berater oder andere Personen, die mit Swiss Life verbunden sind oder in einem anderweitigen Verhältnis zu ihr stehen, geben ausdrückliche oder implizite Zusicherungen oder Gewährleistungen bezüglich der Richtigkeit oder Vollständigkeit der in dieser Publikation enthaltenen Angaben. Swiss Life und die genannten Personen haften in keinem Fall für Verluste, die sich direkt oder indirekt aus der Weiterverwendung der vorliegenden Angaben ergeben. Außerdem ist Swiss Life nicht verpflichtet, diese in die Zukunft gerichteten Aussagen zu aktualisieren oder zu verändern oder sie an neue Informationen, zukünftige Ereignisse, Entwicklungen oder Ähnliches anzupassen.

loading
×