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Kursschwankungen machen Österreicher zu „Investment-Muffel“

17.10.2018

Finanzielle Vorsorge bedeutet für den Großteil der Österreicher (78%) zu sparen und so viel finanzielle Sicherheit zu schaffen, damit man in „schlechten Zeiten“ ein sorgenfreies und selbstbestimmtes Leben führen kann. Das geht aus der aktuellen Finanz-Barometer-Umfrage hervor. Rund 300 Financial Planner wurde im Oktober 2018 zum Finanzverhalten ihrer Kunden befragt.

Finanzielle Vorsorge bedeutet für den Großteil der Österreicher (78%) zu sparen und so viel finanzielle Sicherheit zu schaffen, damit man in „schlechten Zeiten“ ein sorgenfreies und selbstbestimmtes Leben führen kann. Das geht aus der aktuellen Finanz-Barometer-Umfrage hervor. Rund 300 Financial Planner wurde im Oktober 2018 zum Finanzverhalten ihrer Kunden befragt.

  • 80% der Österreicher haben Angst vor Kursschwankungen
  • 78% sparen für schlechte Zeiten – auf dem Sparkonto
  • 76% der sehen in der Gesundheitsvorsorge aktuell ein Top-Thema
  • 42 % sehen in der Risiko-Absicherung Kundenbedarf

Die wichtigsten Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Lieber Sparbuch als Renditechancen
: Österreicherinnen und Österreicher häufen lieber Geld an, als es in Vorsorgeprodukte zu stecken. Verantwortlich dafür sind laut Financial Planner-Umfrage die Faktoren Kursschwankungen (80 %) und Unwissenheit (56 %). Heimische Haushalte haben nach OeNB-Angaben in den vergangenen zwölf Monaten rund 15,6 Milliarden Euro ihres verfügbaren Einkommens nicht konsumiert. Davon werden 38 Prozent als Spareinlagen oder Bargeld gehortet und nur 29 Prozent in Aktien und Fonds. Dass die Österreich nicht zu Anlegern werden liegt laut den Erfahrungen der Berater auch an mangelndem Wissen. 56 Prozent der Berater glauben, dass viele Österreicher das Thema nicht verstehen und deshalb untätig bleiben. „Aus den vielen Beratungsgesprächen wissen wir, es fehlt oft das erforderliche Know-how, um im derzeitigen Marktumfeld eine attraktive Anlagelösung aus der Vielzahl von Produkten ausfindig zu machen. Unser Financial Planner stehen hier den Menschen mit Rat und Tat zur Seite und zeigen den Menschen, dass es auch in diesen Zeiten Alternativen zu Sparbuch und Co gibt“, so Christoph Obererlacher, CEO Swiss Life Select Österreich.

Gesund in den Herbst: Die Vorsorge ist vor allem in der dritten Jahreszeit ein Top-Thema. Höchste Priorität haben die Vorsorge für die Gesundheit (76 %), für die Familie (53%) und für die Pension (51%). Wenig überraschend für Obererlacher, „für die Gesundheit vorzusorgen wird für Österreicher immer wichtiger. Angesichts der zunehmenden Einschränkungen in der staatlichen Gesundheitsvorsorge und die Leistbarkeit des erhöhten Pflegebedarfs machen diese Entwicklung verständlich. Die Einschätzung unserer Financial Planner zeigt klar auf, dass Gesundheitsvorsorge und die Absicherung der Familie wichtige Themen für unsere Kunden sind.“

Österreicher lieben es „ausgewogen“: Über 70 Prozent der Finanzberater geben an, dass vor allem ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag für die Anleger von Bedeutung ist. Für mehr als ein Drittel (35 Prozent) ist es wichtig, vor allem Aufklärungsarbeit zu leisten: „Es ist leider ein weitverbreiteter Irrglaube, dass zum Aufbau einer ausgewogenen Vermögensstruktur große Geldbeträge erforderlich sind. Wichtig für Anleger ist die Diversifizierung ihrer Ersparnisse, aber unabhängig von der Summe“, sagt Obererlacher, „ein erster Schritt, um aus Sparern Anleger zu machen, könnte ein Fondssparplan sein. Mit Fondssparen ist ein Einstieg in die Welt der Investmentfonds schon mit Beträgen ab 50 Euro monatlich möglich, wobei sich der Einzahlungsbetrag individuell steuern lässt“.

Hohes Interesse an Risiko-Absicherung: Die Frage nach dem größten Bedeutungszuwachs in den Bereichen Vorsorge, Veranlagung, Versicherung und Finanzierung ergibt einen Favoriten: Nummer 1 ist der Risikoabsicherung. Für knapp 42 Prozent stehen Konzepte zur Absicherung von Risiken wie etwa Berufsunfähigkeit, Unfall, Krankheit oder Pflege im Vordergrund des Kundeninteresses.

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