Trotz Pflegereform wenig Optimismus

10.07.2017

Schon in gut 10 Jahren wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Österreich doppelt so hoch sein wie heute. Die erste Bilanz zur beschlossenen Abschaffung des „Pflegeregresses“ fällt zwar positiv aus, dennoch entsteht im Bedarfsfall bei vielen Menschen nach wie vor eine Versorgungslücke. Die Experten von Swiss Life Select raten, diese durch private Vorsorge zu schließen.

Abschaffung des Pflegeregresses
Die politische Diskussion rund um den „Pflegeregress“ ist ein guter Zeitpunkt, die Aufmerksamkeit auf ein wichtiges Thema zu richten: Die Bevölkerung altert. Und mit dem hohen Alter steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden. Das Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) prognostizieren einen gewaltigen Anstieg der Pflegebedürftigkeit: Im Jahr 2030 wird die Anzahl der Pflegebedürftigen doppelt so hoch sein wie heute. "Die Politik hat auf diese Entwicklung mit einer Diskussion zur Pflegeversicherung reagiert – die staatliche Vorsorge ist jedoch immer noch nicht ausreichend, um den Bedarf an Leistungen decken zu können", erklärt Christoph Obererlacher, Geschäftsführer von Swiss Life Select Österreich. "Eine private Vorsorge ist deshalb weiterhin dringend notwendig", empfiehlt er.

Österreich: Nur 34 % stehen dem Älterwerden positiv gegenüber
Sich dem Thema "Pflegebedürftigkeit" stellen und aktiv für den Pflegefall vorsorgen - das sind für die Österreicher zwei Seiten einer Medaille. Mehr als jeder zweite Österreicher (56 %) befürchtet, dass sich im Alter der gesundheitliche Zustand verschlechtern wird. Zudem wird befürchtet, dass der österreichische Staat die neuen gesellschaftlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Älterwerden nicht bewältigen kann (43%). Doch die meisten werden nicht aktiv, obwohl die gesetzliche Pflegeversicherung häufig nicht ausreicht, um auch im Fall der Fälle gut versorgt zu sein. Nur drei Prozent der Befragten haben eine ergänzende private Pflegeversicherung abgeschlossen. Dies ergab eine repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag von Swiss Life Select Österreich.

Christoph Obererlacher unterstreicht: "Bei Swiss Life Select begleiten wir unsere Kunden in allen Lebensphasen und schaffen so die optimalen Bedingungen damit sie ein längeres, selbstbestimmtes Leben ohne finanzielle Sorgen führen können.

Unsere Financial Planner erarbeiten gemeinsam mit dem Kunden eine Absicherungsstrategie nach dem `Best-Select-Prinzip‘, das bedeutet aus wir aus einer Vielzahl an Produkten und Anbietern am Markt auswählen können, die den persönlichen, individuellen Bedürfnissen der Menschen entsprechen. Da sich die Angebote erheblich unterscheiden, lohnt sich eine professionelle Beratung allemal, um auch wirklich sicherzustellen, dass jeder seinen Versorgungsgrad bzw. seine -lücken kennt und auch genau den Schutz bekommt, den er benötigt.“

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