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Verantwortung

Engagement durch tatkräftiges Handeln

Stiftung Zuversicht für Kinder

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Das zählt zu den wichtigsten Aufgaben der Beraterinnen und Berater von Swiss Life Select - auch für die schwächeren Mitglieder unserer Gesellschaft. So spenden viele Berater freiwillig und regelmäßig einen Teil ihres Einkommens der Stiftung Zuversicht für Kinder.

Über uns
Die Stiftung Zuversicht für Kinder ist eine gemeinnützige Stiftung privaten Rechts und wird von Hannover aus geleitet. Sie hat ein Büro in Wien. Die Stiftung Zuversicht für Kinder Schweiz ist selbständig und hat ihren Sitz in Zug.

Die Stiftung verfolgt weltweit den Zweck mildtätiger, uneigennütziger Hilfe für Kinder, die in ihren Existenz- und Entwicklungschancen benachteiligt sind. Dabei verfolgt sie eindeutig definierte Ziele:

  • die Rettung von Leben
  • die Heilung von Krankheiten
  • die Linderung materieller Not

Wem wir helfen
Die Stiftung Zuversicht für Kinder tritt in dem Moment ein, in dem sich Kinder in unmittelbaren Notlagen befinden - ohne Rücksicht auf Nationalität, Hautfarbe oder Konfession.


Unsere Hauptaufgabe sehen wir in der Rettung von Leben und der Linderung von Krankheiten, d.h. an erster Stelle stehen Kinder, die akut und unmittelbar in ihrer Existenz gefährdet sind. Unter diesem Gesichtspunkt übernehmen wir anteilige Kosten für lebensrettende oder krankheitslindernde medizinische Behandlungen (es erfolgt in der Regel eine Co-Finanzierung mit anderen Institutionen). Organtransplantationen).


Ein zweites wichtiges Tätigkeitsfeld ist die Hilfe zur Selbsthilfe im Bereich der Gesundheitsversorgung von Kindern in sog. Entwicklungsländern und Kriegs- und Krisengebieten. Hier verstehen wir unsere Arbeit ganz konkret als Lobby-Arbeit, denn diese Kinder hätten ohne solche Hilfe keine Überlebens- oder Heilungschancen.


An dritter Stelle steht die Verbesserung von Lebensqualität von Kindern aus bedürftigen Familien, die sich in Hilfebedarfs- oder Notlagen befinden. Wir achten auf eine ebenso rasche wie unbürokratische Unterstützung und auf kurze interne Entscheidungsprozesse. Da Not keine Staatsangehörigkeit hat, erstreckt sich unser Engagement auf die ganze Welt.

So haben wir uns in vielen Ländern für eine bessere medizinische Versorgung vor Ort eingesetzt. Die Stiftung Kinderhilfe leistet Soforthilfe in Kriegs- und Katastrophengebieten, finanziert Ausbildungs- und Integrationsprojekte und unterstützt Waisen- und Behindertenheime. Natürlich sehen wir auch die Not vor der eigenen Haustüre: Viele Kinder aus bedürftigen Familien konnten mit Hilfe der Stiftung mit Bekleidung und Nahrungsmitteln versorgt werden.

 

Projekte der Stiftung Zuversicht für Kinder

Hydrocephalus

Es ist der erste seiner Art in ganz Kirgistan: Am 6. Juni 2016 weihte der weltweit führende Neurochirurg Professor Dr. Madjid Samii (Präsident des International Neuroscience Institute INI Hannover) den von der Stiftung Zuversicht für Kinder gebauten und auf europäischem Niveau ausgestatteten Operationssaal für die neurochirurgische Behandlung von Kindern ein.

Professor Samii ist Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung und brachte ein internationales Team führender Kinder-Neurochirurgen mit in die kirgisische Hauptstadt Bischkek, die in den Folgetagen erfolgreich die ersten Operationen von Kindern mit Hydrocephalus („Wasserkopf“) in dem neuen Operationssaal durchführten.


Der Hydrocephalus ist weltweit eine der häufigsten neurologischen Fehlbildungen bei Säuglingen und Kindern. Rd. 80% davon werden in Ländern mit eingeschränktem oder ohne Zugang zu adäquater neurochirurgischer Versorgung geboren. Unbehandelt, zusätzlich zu Schmerzen und Leiden, führt Säuglings-Hydrocephalus zu erheblichen Hirnschäden, schwerer Entwicklungsverzögerung, Blindheit. 90 Prozent der unbehandelten Hydrocephalus-Kinder erleidet irreversible neurologische Defizite oder einen frühen Tod. In den seltenen Fällen, in denen ein betroffenes Kind überlebt, führen neurologische Defizite und das entstellte Aussehen aufgrund des ungewöhnlich vergrößerten Kopfumfangs zu sozialer Isolation.


Der Projekt-Einstieg ist bewusst am bewährten Standort – dem National Center for Maternity and Childhood Protection in Bischkek/Kirgistan - erfolgt. Hier wurde in den vergangenen 13 Jahren bereits sehr erfolgreich ein interdisziplinäres Behandlungszentrum für Kinder mit Gesichtsfehlbildungen etabliert.


Die pädiatrische Neurochirurgie der nationalen Kinderklinik in Bischkek verfügt über 25 Betten. Es gab bisher keinen eigenen OP und kein neurochirurgisches Instrumentarium. Man operierte in einem allgemeinen OP mit allgemeinchirurgischen Instrumenten, die von allen chirurgischen Abteilungen benutzt werden. Es waren keine speziellen Instrumente für Kinder vorhanden. Aufgrund des fehlenden Neuroendoskops war es insbesondere unmöglich, die neuroendoskopische Öffnung des Bodens des 3. Ventrikels durchzuführen, die heutzutage in über 40 Prozent der Fälle eine Hydrocephalus-Behandlung ohne Shunt-Anlage erlaubt. In Kirgistan wurden ausschließlich VP-Shunts gelegt. In dem neuen Operationssaal ist die Möglichkeit jetzt gegeben. Prof. Concezio Di Rocco hat sich bereit erklärt, die kirgisischen Kollegen in der endoskopischen Versorgung zu schulen.


Im Rahmen des dritten Team-Einsatzes im September 2018 war es schließlich soweit: Die kirgisischen Neurochirurgen führten unter Aufsicht von Prof. Di Rocco und Prof. Luca Massimi selbständig ihre erste endoskopische Operation durch.

Erfreut über den Fortschritt der kirgisischen Kollegen:

Prof. Dr. Luca Massimi, Maxim Segal, Prof. Dr. Concezio Di Rocco, Dr. Jyldyz Tulenova, Dr. Bakyt Karachev und Dr. Martina Adam

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