Eltern wollen vor allem eines: dass ihre Kinder glücklich und gut abgesichert ins Leben starten. Neben Liebe, Geborgenheit und Bildung gehört dazu auch ein finanzielles Fundament. In diesem Blog zeigen wir dir, wie du mit einfachen Routinen einen gesunden Umgang mit Geld vermittelst und mit machbaren Beträgen etwas aufbauen kannst.
1. Fix ist fix: Taschengeld
Taschengeld sollte regelmäßig und in fixer Höhe ausgezahlt werden – ohne Extras zwischendurch oder am Monatsende. So lernen Kinder, mit ihrem Budget umzugehen und Engpässe einzuteilen. Ein wertvolles Training fürs echte Leben.
2. Ein gutes Vorbild sein
Kinder lernen am meisten durch Beobachten. Wer als Elternteil bewusst mit Geld umgeht, legt die Basis für gesunde Finanzgewohnheiten. Das schützt später auch vor unüberlegten Ausgaben durch verführerische Online-Angebote, Influencer oder Gruppendruck im Freundeskreis.
3. Achtsame Wortwahl
Sprache prägt das Denken – auch in Finanzfragen. „Das können wir uns nicht leisten” oder “Man kann nicht alles haben im Leben“ sind unkonstruktive Verallgemeinerungen. Achte auf konkrete Aussagen und erkläre Zusammenhänge, etwa: “Das können wir uns aktuell nicht leisten, da wir gerade auf Urlaub waren. Wenn wir dafür sparen, klappt es nächstes Jahr.” So wird klar: Sparen eröffnet Perspektiven."
4. Sparschwein füttern
Schon die Kleinsten können mitmachen: Mit einem eigenen Sparschwein, regelmäßig befüllt mit Taschengeld oder kleinen Geldgeschenken, wird Sparen Teil des Alltags. Noch besser: Wenn ihr ein Sparziel darauf schreibt, erhöht das den Anreiz zum Sparen, hilft, finanzielle Disziplin zu entwickeln und schenkt Erfolgserlebnisse.
5. “Erwachsen” sparen: Geld x Zeit = Kapital
Andreas Redhammer, Senior Financial Planner bei Swiss Life Select mit 25 Jahren Erfahrung, bringt es auf den Punkt: „Je früher man startet, desto besser. Die Formel Geld x Zeit = Kapital ist ein finanzielles Naturgesetz.“
So hätte ein Kind, bei dessen Geburt begonnen wurde, monatlich 100 Euro zur Seite zu legen, bei einer Verzinsung von 3 % mit 25 Jahren ein Kapital von ca. 45.000,00 Euro zur Verfügung. Wenn die Ansparung erst mit dem 10. Lebensjahr beginnt, reduziert sich das Kapital dramatisch, und zwar auf etwa die Hälfte.*) Da Sparbücher die Inflation nicht vollständig ausgleichen, können Eltern auch auf Wertpapierveranlagungen zurückgreifen, um langfristig Geld anzulegen. Mittlerweile gibt es spezifische Vorsorgelösungen für Kinder, die auch Meilensteine berücksichtigen. So lässt sich das Kapital langfristig aufbauen. Wichtig ist, hier die gesetzlichen Vorgaben betreffend Mündelsicherheit im Blick zu haben. Lass dich am besten vom Profi beraten, der dir den Weg durch die Vielzahl an Angeboten weisen kann.
*) Dies ist lediglich ein zur Veranschaulichung gedachtes Rechenbeispiel und stellt kein Angebot dar.
Möchtest du wissen, wie du am besten mündelsicher und ertragreich für dein Kind veranlagst? Vereinbare jetzt einen Termin für eine professionelle Beratung. Dein Kind ist dabei herzlich willkommen!