In unserer Serie „Jung und selbständig“ stellen wir junge Menschen vor, die den Sprung in die Selbständigkeit gewagt haben und heute als Financial Planner für Swiss Life Select Österreich arbeiten. Heute im Interview: Mathias Kuster, gewerblicher Vermögensberater und Wertpapiervermittler im Beratungszentrum Wien.

Was war dein allererster Berufswunsch?

Astronaut! Ich erinnere mich noch an eine Fernsehsendung, in der Astronauten in einer Raumstation gezeigt wurden, das hat mich fasziniert. Da ist dann aber nichts daraus geworden ;-).

Was hat dein Interesse an der Finanzwelt geweckt?

Das kann ich gar nicht so genau sagen, ein gewisses Interesse war schon früh da. Mit neun oder zehn Jahren habe ich begonnen, regelmäßig Nachrichten zu schauen. So erlebte ich die Finanzkrisen rund um 2000 und später 2008/2009 bewusst mit – und wollte verstehen, wie es sein kann, dass Geld plötzlich weniger wert ist. Das Thema war also über viele Jahre präsent und irgendwann kam ich auf die Idee, auch beruflich etwas damit zu machen. 

Wie bist du zu Swiss Life Select Österreich gekommen?

Ich kam 2020 als Quereinsteiger zu Swiss Life Select Österreich. Davor war ich im Außendienst für einen Getränkehersteller tätig, suchte aber nach etwas Neuem. Ich fand ein Unternehmen mit einem ähnlichen Konzept wie Swiss Life Select Österreich, das mich aber nicht überzeugte. Dann fiel mir ein guter Familienfreund und Betreuer ein, der bereits für Swiss Life Select Österreich arbeitete und er stellte den Kontakt her. Ich startete als Financial Trainee, absolvierte die Ausbildung, begleitete erste Kundentermine und legte bald die Prüfung zum Wertpapiervermittler ab. Danach ging es richtig los.

Hat dir deine Vertriebserfahrung geholfen?

Auf jeden Fall! Ich hatte in meinem vorherigen Job eine richtig gute Ausbildung im Vertrieb erhalten, das gab mir Sicherheit und half mir, entspannt in Kundentermine zu gehen.

Was rätst du allen, die diese Erfahrung nicht haben?

Einfach machen und sich auf die Ausbildung verlassen, die man bei Swiss Life Select Österreich bekommt – die ist nämlich sehr gut.  

Wo stehst du jetzt und auf welches Ziel arbeitest du hin?

Ich stehe auf der Stufe des Financial Planners und baue als Teamleiter ein eigenes Team auf. Derzeit bilde ich vier Kolleginnen und Kollegen aus, begleite sie zu Terminen und bereite sie auf ihre Prüfung zum gewerblichen Vermögensberater vor. Mein Ziel ist es, Team Manager zu werden. Dafür muss ich bestimmte Umsatzkriterien erfüllen und eine bestimmte Anzahl von Personen erfolgreich ausgebildet haben.

Bitte beschreibe deine Arbeit für Swiss Life Select Österreich in drei Begriffen.

Fordernd. Frei. Und das Wichtigste – mir fällt hier kein entsprechendes deutsches Wort ein – rewarding. Also belohnend oder lohnenswert. Denn wenn man Erfolge hat, dann sind sie richtig groß und entsprechend groß ist dann auch die Freude darüber. 

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Meistens bin ich zwischen 8 und 9 Uhr im Büro und arbeite meine Mails und meine ToDo-Liste ab. Danach bin ich für mein Team da, und danach kümmere ich mich um die Betreuung meiner Kundinnen und Kunden sowie um Akquise. Diese funktioniert über Telefonate, persönliche Empfehlungen oder Veranstaltungen. Hier schaue ich, dass es immer etwas Cooles ist, wovon die Kundinnen und Kunden auch profitieren.

Was ist das zum Beispiel?

Ich verbinde gerne Business mit Sport oder anderen Dingen, die Spaß machen. Vor kurzem waren wir zum Beispiel Mitveranstalter eines Golfturniers. Außerdem machen wir Cocktail-Abende zum Networken, meistens auf einer schönen Dachterrasse in Wien. Oder wir sponsern Sportveranstaltungen, etwa mit einem Abendessen, und dürfen dafür unsere Arbeit vorstellen.

Was liebst du am meisten an deinem Beruf?

Die Freiheit. Davor hatte ich immer wieder ein Thema mit Chefs, mit denen ich nicht zusammengekommen bin, die Druck gemacht haben. Das existiert bei Swiss Life Select Österreich und als Selbständiger nicht. Ich arbeite in meinem Tempo und teile mir meine Zeit so ein, wie es für mich passt.

Was hat dich an deiner Tätigkeit am meisten überrascht?

Wie gut der Verdienst sein kann, wenn man den entsprechenden Input bringt. Als Angestellter hat sich für mich auch bei guter Leistung die monetäre Entlohnung nicht geändert. Das ist jetzt zum Glück anders!

Was würdest du mir raten, wenn ich auch als Financial Planner einsteigen möchte, aber unsicher bezüglich Selbständigkeit bin?

Du musst überzeugt sein, das wirklich machen zu wollen und bereit sein, die extra Meile zu gehen und entsprechende Leistung zu bringen. Du solltest mit dem Mindset reingehen, eine eigene Firma, ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Dann ist die Risk-Reward-Ratio (das Verhältnis zwischen Risiko und Belohnung) unschlagbar. Und natürlich brauchst du die passende Planung. Starte am besten mit einer Netzwerkanalyse und finde heraus, wie viele Menschen du für eine finanzielle Beratung ansprechen kannst. Dann bist du auf einem guten Weg.

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