Wenn du dein Geld nicht nur auf dem Sparbuch deponieren, sondern für dich arbeiten lassen willst, führt am Investieren kaum ein Weg vorbei. Dabei geht es nicht um Spekulation oder schnelle Gewinne; mit dem passenden Plan kann dir Investieren helfen, Inflation auszugleichen und dein Vermögen langfristig aufzubauen. Mit unseren fünf goldenen Regeln fürs Investieren hast du schon einen großen Schritt geschafft. Und das Beste: Du kannst schon heute loslegen.
Regel 1: Bezahl dich selbst zuerst. Nutze dein Einkommen, um deine Ziele zu erreichen.
Investieren, wenn zufällig noch etwas übrig ist, funktioniert meistens nicht. Bevor du Geld für andere Dinge ausgibst, behalte lieber einen festen Betrag für deine finanziellen Ziele – vom Urlaub bis zu Eigenheim oder Altersvorsorge – ein. So wird Sparen zur Gewohnheit und du entwickelst du eine finanzielle Disziplin, die dir langfristig nützt.
Regel 2:
Verwende mindestens 10 Prozent deines monatlichen Gehalts für langfristigen Vermögensaufbau. Die Entscheidung, einen fixen Prozentsatz deines monatlichen Gehalts für langfristige Anlagen zu nutzen, hilft dir, deine Sparquote beizubehalten. Denn Zeit, Regelmäßigkeit und Disziplin sind deine größten Verbündeten beim Investieren.
Regel 3:
Investiere mindestens 50 Prozent jedes Zusatzeinkommens in deine Anlagestrategie. Anstatt dieses Geld direkt für Konsumgüter auszugeben, investiere mindestens die Hälfte davon, um dein Vermögen strukturiert zu vermehren. Bonuszahlungen, Weihnachts- und Urlaubsgeld etc. sind ideale Chancen, um deine Anlagestrategie weiter auszubauen, ohne dass du das Gefühl hast, auf etwas verzichten zu müssen.
Regel 4:
Dies ist eine Variation von Regel 3: Betrachte auch zufällige Einnahmen, also Geschenke, Steuererstattungen oder Erbschaften nicht als „Bonusgeld“, sondern alsGelegenheit, um deine finanziellen Ziele rascher zu erreichen.
- Tipp: Financial Planner Luca Saalbach dazu: “Diese einfache Struktur schafft über die Jahre einen stabilen Kapitalstock, den du gezielt für Vorsorge, Investments oder andere finanzielle Ziele nutzen kannst. Von den verbleibenden 50 Prozent kannst du zum Beispiel 30 Prozent für saisonale Ausgaben (Geschenke, Urlaube) nutzen und die restlichen 20 Prozent zum Ausgeben für dich selbst auf deinem Girokonto belassen.”
Variation von Regel 3:
Betrachte auch zufällige Einnahmen, also Geschenke, Steuererstattungen oder Erbschaften nicht als „Bonusgeld“, sondern als Gelegenheit, um deine finanziellen Ziele rascher zu erreichen.
- Tipp: Financial Planner Luca Saalbach dazu: “Diese einfache Struktur schafft über die Jahre einen stabilen Kapitalstock, den du gezielt für Vorsorge, Investments oder andere finanzielle Ziele nutzen kannst. Von den verbleibenden 50 Prozent kannst du zum Beispiel 30 Prozent für saisonale Ausgaben (Geschenke, Urlaube) nutzen und die restlichen 20 Prozent zum Ausgeben für dich selbst auf deinem Girokonto belassen.”
Regel 5:
Behalte deine Ausgaben im Blick und senke sie wenn möglich, um deine Gewinne zu erhöhen. Sich einen finanziellen Polster aufzubauen, heißt natürlich auch: weniger ausgeben. Verschaffe dir einen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben, und mache dir bewusst, wohin dein Geld fließt. So kannst du nicht nur unnötige Ausgaben identifizieren und einsparen, sondern auch realistisch und vorausschauend planen.
- Tipp: Hier hilft es, auch geringe Ausgaben aufs Jahr gesehen hochzurechnen – Stichwort “Latte-Faktor” – oder zu prüfen, welche Abos sich jeden Monat summieren und diese ggf. kündigen. Schon mit scheinbar kleinen Anpassungen kannst du also langfristig viel bewirken – vor allem, wenn du die frei werdenden Mittel investierst.
Du siehst: Diese fünf goldenen Regeln sind gar nicht kompliziert! Sie geben dir einen Leitfaden in die Hand, mit dem du deine Finanzen aktiv gestalten und Schritt für Schritt Vermögen aufbauen kannst.
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